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KOPF & KÖRPER IN BALANCE

EMBODIMENT gehört zum Bereich der KÖRPERARBEIT und bezieht sich auf die biologische und physische Präsenz unseres Körpers, die eine notwendige Voraussetzung für Subjektivität, Emotion, Sprache, Denken und soziale Interaktion darstellt.

Ich nutze die Technik, um Ihre Affektregulation bei vielfältigen Veränderungsprozessen zu unterstützen. Im Lebensalltag ergeben sich zwei wesentlich herausragende Aspekte:

 

  • Wir können dem Kopf nicht sagen "Höre jetzt auf an dies oder jenes zu denken" oder "Fühle dich glücklich". Emotionen sind rational kaum erreichbar.
     

  • Auch wenn wir etwas verstanden haben, reicht dies allein nicht aus, um INS TUN ZU KOMMEN.
    Noch schwieriger wird es, wenn es sich um Neues, Ungewohntes handelt.

    Zugleich haben alle Informationen, die im Gedächtnis gespeichert werden, eine körperliche Komponente.
     

Dann, wenn Sie mit dem „Denken“ Gefahr laufen, in einem Starre- Flucht- oder Kampf-Reflex zu landen, ist der Körper auch unter hoher Anspannung der willkürlichen Beeinflussung zugänglich. Genau damit arbeite ich.

In welcher Weise sich GEDANKEN, GEFÜHLE und HALTUNG gegenseitig beeinflussen, zeigen Alltagssituationen:
 

 

  • Wenn wir erschöpft sind, fällt es schwerer, Zuversicht und Haltung zu bewahren.
    Wenn wir Grund zur Freude haben, schwinden Erschöpfung wie Alltagssorgen.
     

  • Wir spielen häufig ganze Filme im Kopf ab ohne zu bemerken, dass wir wie im Kino mitfühlen.
    Manche dieser Filme beeinflussen nicht nur unser Gemüt.
    Sie verändern auch unsere Atemfrequenz, Puls und den Muskeltonus.
     

  • Scham, Reue und vor allem Trauer können uns regelrecht weh tun..
    Sind wir dagegen verliebt oder feiern große Erfolge, wird unser Gang leicht und beschwingt.
    Dann sind wir sogar in der Lage Schmerzen auszublenden.
    Die ganze Welt erscheint uns bunter und freundlicher.
     

  • Erinnerungen an unangenehme Erfahrungen können uns in ähnlichen Situationen erstarren lassen.
    Wenn wir von Siegen und Erfolgen erzählen, richten wir uns dagegen unbewusst auf.

 

Wenn Sie bei jeder Art von Veränderung, ob Handlungsweisen, Gefühlwelt oder Informationsverarbeitung das Unbewusste auslassen,
werde Sie wenig Erfolg haben.


Dr. Maja Storch

Die Wahrnehmung von uns selbst definieren wir in der modernen Welt vorwiegend durch das Nachdenken darüber, wer wir sein wollen, welche Rolle wir im Leben spielen und welche Herausforderungen wir zu meistern haben.

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ZRM® im Selbstmanagement

ZÜRICHER RESSOURCEN MODELL

​Die hierzulande bekanntesten Vertreter des EMBODIMENTS im Bereich des Selbstmanagements sind Wolfgang Tschacher, Dr. Maja Storch und Dr. Frank Krause.

 

Die beiden Letzeren haben am Lehrstuhl für pädagogische Psychologie, an der Universität Zürich, das ZRM® (Züricher Ressourcen Modell) als  psychoedukativen Ansatz, ursprüglich für Lehrkräftegruppen, entwickelt.

 

Die Grundannahme der wissenschaflich gut belegten Therorie besagt, dass die Art und Weise, wie Menschen  Informationen verarbeiten, was sie denken und fühlen und vor allem, ob und wie sie anschließend handeln, sich stets in einer Wechselwirkung von Körper, Umwelt und Psyche bewegt. Diese Erkentnisse binde ich gerne vor der Zusammenarbeit zur Entspannung und Stablisierung ein, aber auch unterstützend in der Prozessarbeit selbst.

Falls Sie an detailierten Infos zum ZRM® interessiert sind, schauen Sie bitte hier nach.

In der Praxis: ich arbeite mit Ansätzen der psychisch orientierten Körperarbeit aus dem REBALANCING und dem ZRM®.
Beide Methoden ermöglichen es, das Unbewusste über Fühlen, Bilder, Emotionen, Körperbewusstsein und Körperhaltung anzusprechen und eine neue Haltung zu festigen.

 

PRIVAT: Ich komme ursrpünglich aus der Sportbranche. Ich habe jahrelang als MTB Fahrtechniktrainerin stets dem selbst gemachten Druck: fit, schnell, technisch perfekt, als sportliches Vorbild entsprechen wollen. Meinem Körper habe ich dabei nicht selten die Funktion einer formbaren Hülle zugesprochen. Die eines Instruments, welches funktionieren, den Bewegunsspaß ermöglichen und optimiert werden sollte. Und eigentlich nie gut genug war.

 

Coaching, Mentaltraining ...  Veränderung überhaupt. All dies ist aus meiner Sicht ohne KÖRPERARBEIT nicht denkbar. Vor allem dann, wenn uns das Alter, Krisen, Umbrüche oder Krankheiten Grenzen weisen und wir mit den bisherigen, mentalen Lösungen nicht weiterkommen.

Ich gebe nach wie vor ab und an Kurse, um Menschen die Freude am MTB-Flow zu vermitteln. Falls auch Sie die Grundlagen des Mountainbikens erlernen möchten: Schauen Sie unter: sportfreundin

© 2021 Mirella Golesne: MENTALTRAINING | COACHING | EMBODIMENT

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